Aktuelles

Genug Betrug: Erpressung per E-Mail
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und Landeskriminalamt geben Tipps

(VZ-RLP / 26.03.2019) Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und das Landeskriminalamt warnen vor einer anhaltenden Erpressungsmasche per E-Mail. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten derzeit E-Mails eines unbekannten Absenders. Dieser behauptet, er habe die Geräte der Betroffenen gehackt und via Webcam den Besuch von Porno-Webseiten aufgezeichnet. In den Aufnahmen sei zu sehen, wie die Angeschriebenen sexuelle Handlungen vornehmen. In seiner E-Mail droht der Betrüger, diese Aufnahmen öffentlich zu machen. In dem Schreiben des Erpressers werden Verbraucher zu einer Zahlung von verschieden hohen Geldbeträgen in Bitcoins aufgefordert. Dabei hofft er auf die Scham und Angst seiner Opfer. Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt raten allen Empfängern dieser E-Mail: Auf keinen Fall darauf reagieren!

Was jedoch tun, wenn man eine solche E-Mail im Posteingang findet? Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt geben im Rahmen der gemeinsamen Präventionskampagne „Genug Betrug“ einfache Tipps, wie auf solche E-Mails richtig reagiert wird:

  1. Gehen Sie auf keine Forderung ein.
  2. Sollten in der E-Mail Dateien angehängt oder Links angegeben sein, klicken Sie diese auf keinen Fall an.
  3. Antworten Sie nicht auf diese Drohmail.
  4. Erstatten Sie Strafanzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle, denn Erpressung ist eine Straftat.
  5. Die Monitorkamera sollte grundsätzlich verdeckt und nur, wenn benötigt, freigehalten werden.

Weitere Informationen bieten Verbraucherzentrale und Polizei unter folgenden Links:

Weitere Informationen zu Internetgefahren unter: www.cybersicherheit-rlp.de

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
www.verbraucherzentrale-rlp.de

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
www.polizei.rlp.de/lka


Fachtagung Sterbebegleitung

Am Ende sind wir alle tot – aber wie sterben wir? Eine Frage, die mancher nur allzu weit von sich drängen will – und die doch so wichtig ist. Wie wir unser Leben gestalten, so gibt es auch beim Sterben Faktoren, die beeinflussbar und individuell sind. Viele Fragen in diesem Umfeld werden auf diesem Fachtag am 10. April 2019 in der Stadthalle Betzdorf offen angesprochen, diskutiert und teilweise auch beantwortet. Diese Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, Ehrenamtliche und Interessierte, die Berührungspunkte mit dieser Thematik haben. Weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden. Entgegen der Ankündigung im Flyer endet die Anmeldefrist am 31. März 2019.

Zum Flyer


 

100 Tage zur Europawahl

Seniorenorganisationen werben für ein zukunftsfähiges Europa


 

Jahreshauptversammlung 2019

Am Mittwoch den 31. Januar 2019 trafen sich bei Schneetreiben 31 Mitglieder der Seniorenhilfe Altenkirchen e.V. zu ihrer Jahreshauptversammlung im Café „Mocca“ im DRK Seniorenzentrum. Der Bericht des Vorstandes wurde von dem Vorsitzenden Franz Weiss gehalten. Augenblicklich hat der Verein 205 Mitglieder, von denen 38 als Helferinnen und Helfer aktiv sind. Der Tätigkeitsrahmen von ihnen umfasst eine große Spannbreite, hierzu zählen u.a. Fahrdienste und Begleitungen, Schreibdienste, PC-Hilfen und Gartenarbeiten. Stets ist der Verein auf der Suche nach neuen Helferinnen und Helfern und freut sich über jeden der in diesem Bereich aktiv das Vereinsleben mitgestalten möchte. Im Rückblick auf das letzte Jahr wurden die Vereinsaktivitäten betrachtet: u.a. ging es um die Vereinfachung der administrativen Abläufe, die Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus (MGH), die Teilnahme an der Aktion Helfer-Herzen von DM oder die Änderungen auf Grundlage der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Der Vorsitzende bedankte sich bei allen Helfern, Spendern und Mitgliedern für die Unterstützung. Abschließend erfolgte der Hinweis auf die im nächsten Jahr bevorstehende Neuwahl des Vorstandes und, dass Franz Weiss nicht mehr als Vorsitzender kandidieren wird. Auch hier freut sich der Verein über Interessierte, die sich in die Vorstandsarbeit einbringen möchten.

Dann erfolgte der Kassenbericht durch den Schatzmeister Hans-Gerd Sanner und der Bericht der Kassenprüfer. Es wurde die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters durch die Versammlung beschlossen. Im weiteren Verlauf wurden einige aktuelle Themen angerissen, wie beispielsweise die Mitfahraktion „Mach mit“ von der Verbandsgemeinde. Als Gastrednerin sprach Frau Seyler vom MGH über die dort geplanten Veranstaltungen. Insbesondere wies sie auf die nächste Veranstaltung „Demenzpartner“ hin. Das Schaffen von Kommunikationsmöglichkeiten ist eines der Hauptziele des MGH, so Frau Seyler. Die Seniorenhilfe wird diese Möglichkeit gerne weiter annehmen.


 

Vorsicht Passwortklau: So schützen Sie sich vor Datendieben

(VZ-RLP / 30.01.2019) Ob E-Mail-Account, Online-Banking oder Online-Shopping: Der Zugang zu den eigenen, sensiblen Daten wird meist per Passwort geschützt. Doch ist dieses wirklich sorgsam genug ausgewählt? Zum „Ändere Dein Passwort“-Tag, der am 1. Februar stattfindet, haben die Polizei Rheinland Pfalz und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um es Hackern schwer zu machen – und die eigenen Passwörter zu hinterfragen.

Es ist eine erschreckende Vorstellung: Beim Blick auf Ihre Kontoauszüge stellen Sie fest, dass fremde Personen Zugriff auf Ihre Konten haben und munter Beträge abbuchen. Oder Sie möchten sich bei Facebook, Instagram und Co. anmelden, doch Ihr Account wurde gehackt und Kriminelle machen sich nun Ihr Profil in den sozialen Netzwerken zu eigen.

Wenn so etwas passiert, dann gab es möglicherweise Sicherheitslücken auf den Webseiten der Anbieter, bei denen Sie Ihre Daten hinterlegt haben oder aber Ihr Passwort war schlichtweg zu unsicher.

Laut verschiedenen Studien handelt es sich bei den beliebtesten Passwörtern der Deutschen um einfache Zahlenfolgen wie„1234“, Kosenamen oder Wörter mit Bezug auf die eigene Person oder das unmittelbare Umfeld. Und diese sind alles andere als sicher.

Zudem ist vielen Internetnutzern gar nicht bewusst, dass sie für jedes Konto ein eigenes Passwort verwenden sollten. Optimaler Weise besteht ein solches Passwort aus mindestens zwölf Zeichen, kommt nicht im Wörterbuch vor, besteht aus kleinen und großen Buchstaben mit Zahlen und Sonderzeichen. Zudem sollte es auf den ersten Blick sinnlos zusammengesetzt sein. „Außerdem sollten Nutzer nicht vergessen, ihr Passwort in regelmäßigen Abständen zu ändern“, rät LKA-Präventionsexperte Sebastian Rieß.

Wer jetzt argumentiert, dass es fast unmöglich ist, sich bei der Menge an Internetdiensten alle Passwörter merken zu können, kann sich eines Passwortmanagers bedienen, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt. Diese erfinden auf Knopfdruck lange, sichere Passwörter und merken sie sich auch. Ein gutes Masterpasswort ist dann jedoch Pflicht.

Doch nicht nur Internetdienste sollten so vor Datendieben geschützt sein. Ein sensibler und sicherer Umgang mit den eigenen Daten fängt schon bei der Nutzung der elektronischen Medien an. So sollte jedes Gerät, mit dem Sie im Internet unterwegs sind oder auf dem sich sensible Daten wie Bilder, Dokumente, Rechnungen oder sonstige private Unterlagen befinden, passwortgeschützt sein.

„Es ist wichtig, dass Verbraucherinnen und Verbraucher über die Bedeutung sicherer Passwörter informiert sind“, sagt Jennifer Vanessa Kaiser von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Wir sehen aber auch die Anbieter von Online-Diensten in der Verantwortung, klare Vorgaben für die Mindestlänge eines Passworts zu machen, die den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen.“

Mehr Informationen rund um das Thema Cybersicherheit erhalten Sie auf der Internetseite www.cybersicherheit-rlp.de oder bei den polizeilichen Beratungsstellen unter www.polizei.rlp.de/de/aufgaben/praevention/kriminalpraevention/ansprechpartner

Informationen gibt es auch auf der Seite der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz unter www.verbraucherzentrale-rlp.de/pressemeldungen/digitale-welt/dieses-passwort-ist-nicht-sicher


 

Kabel-TV: Kein Neuvertrag notwendig
Medienberater sorgen für Verunsicherung

(VZ-RLP /08.01.2019) Bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz häufen sich derzeit Beschwerden von verunsicherten Verbraucherinnen und Verbrauchern. Sie berichten von Anrufen sogenannter Medienberater von Vodafone Kabel Deutschland, die versuchen, die Analogabschaltung zu nutzen, um teurere Pay-TV Verträge zu verkaufen. Der Verbraucherzentrale liegen auch Fälle vor, bei denen auf Postkarten der „Medienberater“ zu lesen ist, dass ein Tarifwechsel notwendig sei. Vorsicht: Das alles stimmt nicht!

Hintergrund ist die Abschaltung des analogen Kabelfernsehens und die Neusortierung der digitalen Sender in großen Teilen von Rheinland-Pfalz in den beiden letzten Februarwochen 2019. „Ein neuer oder gar zusätzlicher Kabelvertrag ist nicht notwendig“, betont Michael Gundall, Fernsehexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Alle analogen Sender, die Zuschauer bislang empfangen, können weiterhin ohne Zusatzkosten oder Aufpreis digital und unverschlüsselt genutzt werden.“ Um zukünftig in den Genuss der digitalen Sender zu kommen, ist ein handelsüblicher Kabelreceiver notwendig; moderne Flachbildfernseher haben diesen bereits integriert. Wer unsicher ist, ob er noch analog oder schon digital fernsieht, kann das leicht herausfinden: Während beim analogen Kabelempfang nur rund 30 Sender verfügbar sind, können mit dem digitalen Kabelfernsehen fast 60 Fernsehsender frei empfangen werden – darunter auch etliche in HDTV.

Nicht von der Umstellung betroffen sind die Großräume Mainz und Trier. Dort erfolgte die Umstellung bereits im Spätsommer 2018.

Fragen rund um die Umstellung beantwortet die Verbraucherzentrale montags von 10 bis 16 Uhr an der Telefonhotline unter (06131) 2848-888. Der Experte ist auch per E-Mail unter fernsehen@vz-rlp.de zu erreichen.

VZ-RLP


 

Grippeschutzimpfung
Bätzing-Lichtenthäler: Schützen Sie sich mit einer Grippeimpfung gegen die saisonale Influenza!

(Mainz / 24.10.2018) „Die vorbeugende Grippeschutzimpfung im Herbst bietet den besten Schutz vor einer Erkrankung“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und rief gemeinsam mit der Landesärztekammer zur jährlichen Grippeschutzimpfung auf. Beim öffentlichen Impftermin im Landesmuseum Mainz gingen Ministerin Bätzing-Lichtenthäler, Landesärztekammerpräsident Dr. Günther Matheis sowie die beiden Vizepräsidenten Sanitätsrat Dr. Michael Fink und Dr. Bernhard Lenhard auch in diesem Jahr wieder mit gutem Beispiel voran.

Die letzte Grippewelle im Winter 2017/18 verlief außergewöhnlich schwer. Gemäß den Auswertungen der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des Robert Koch-Institutes (RKI) waren schätzungsweise 9 Millionen Arztbesuche auf eine Influenza zurückzuführen. Die Krankheitslast mit akuten Atemwegserkrankungen war damit so hoch wie nie zuvor.

Auch wenn die Impfung insbesondere für ältere Menschen über 60 Jahre empfohlen ist, wird die Impfung gerade in dieser Altersgruppe nur noch von gut einem Drittel in Anspruch genommen. „Hier muss unbedingt noch mehr Aufklärungsarbeit betrieben werden, da insbesondere ältere Menschen ein besonderes Risiko für schwere Verläufe der Erkrankung haben. Eine Influenza kann vor allem für ältere, chronisch kranke oder immungeschwächte Menschen zu einer ernsthaften Gefahr werden“, so der Appell der Gesundheitsministerin.

Dr. Günther Matheis wies darauf hin, dass es üblicherweise meist zu Beginn des Jahres zu einer Häufung von Influenzafällen komme. „Da es etwa zwei Wochen dauert, bis der Immunschutz vollständig aufgebaut ist, ist der beste Zeitraum für die Grippeschutzimpfung von Oktober bis November und sollte möglichst bis Ende des Jahres erfolgt sein“, erklärte der Präsident der Landesärztekammer.

Auch Personen, die aufgrund ihres Berufes (insbesondere medizinisches und pflegerisches Personal) mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sind besonders gefährdet und sollten sich daher alljährlich impfen lassen. In diesen Fällen dient die Impfung nicht nur dem Eigenschutz, sondern auch dem Schutz von im selben Haushalt lebenden oder betreuten (Risiko-)Personen. Des Weiteren empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die Grippeschutzimpfung auch für Schwangere und Personen mit einem chronischen Grundleiden, da diese ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.

Laut dem pharmazeutischen Großhandel steht Impfstoff ab Anfang November flächendeckend in Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

„Wir raten allen, den nächsten Arztbesuch dazu zu nutzen, den eigenen Impfstatus und den der Kinder überprüfen zu lassen. Fehlende Impfungen sollten nachgeholt werden. Impfberatungen und -angebote gibt es sowohl in Arztpraxen als auch bei den Gesundheitsämtern. Schützen Sie sich und andere“, so der abschließende Aufruf der Ministerin.

Zur Grippeimpfung: Die Influenza oder sogenannte „echte Grippe“ wird durch Viren verursacht, die auf dem Luftweg über Tröpfcheninfektion übertragen werden. Sie beginnt typischerweise mit hohem Fieber, Husten, Muskel- und Kopfschmerzen. Neben dem Impfen stellen auch gründliches Händewaschen mit Seife und Abstandhalten zu Erkrankten wichtige Schutzmaßnahmen dar. Da Influenzaviren ein hohes Verwandlungspotential haben, wird die Impfstoffzusammensetzung jährlich überprüft und entsprechend angepasst. Die Impfung sollte daher jedes Jahr wiederholt werden.

Die Kosten für die Grippeschutzimpfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen für alle Versicherten übernommen, die zu den von der ständigen Impfkommission empfohlenen Gruppen zählen und von der Schutzimpfungsrichtlinie erfasst werden. Dazu gehören neben den Personen über 60 Jahre, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens, sowie Schwangere. Darüber hinaus Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- oder Pflegeeinrichtungen, medizinisches und pflegerisches Personal – auch im häuslichen Bereich – oder Menschen, die in Einrichtungen mit großem Publikumsverkehr arbeiten. Personen mit erhöhter Infektionsgefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln sollen sich ebenfalls impfen lassen.


 

Genug Betrug: Sicher unterwegs im Internet
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und Landeskriminalamt geben Tipps

(VZ-RLP / 10.10.2018) Ob zuhause, unterwegs oder auf dem Arbeitsplatz: Das Internet nimmt in der heutigen Zeit einen immer größeren Stellenwert ein. Doch allzu sorgloses Surfen kann gefährlich werden, warnen das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Denn auch Betrüger tummeln sich im World Wide Web.

Sicheres Surfen ist Bürgerinnen und Bürgern grundsätzlich wichtig, doch nicht immer handeln sie danach. Das zeigt auch eine repräsentative Umfrage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes: Darin messen zwar 97 Prozent aller Internetnutzer in Deutschland der Sicherheit im Netz eine hohe Bedeutung zu, doch nur rund jeder Dritte (30 Prozent) informiert sich auch gezielt zum Thema IT-Sicherheit.

LKA-Präventionsexperte Sebastian Rieß rät, sich mehr Gedanken um die eigene IT-Sicherheit zu machen: „Denn wer sich um die digitale Sicherheit kümmert, muss sich weniger Gedanken um einen Schadensfall machen.“ Barbara Steinhöfel, Expertin für Telekommunikation und digitale Medien bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz weist außerdem darauf hin, dass auch die mobilen Geräte, wie Smartphone oder Tablet nicht vergessen werden sollten: „Auch hier können finanzielle Schäden durch Sicherheitslücken oder bei einem zu sorglosen Umgang mit den Geräten entstehen.“

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale empfehlen, frühzeitig aktiv zu werden und sich mit den folgenden elf Tipps um die eigene Sicherheit im Netz zu kümmern:

  • Verwenden Sie sichere Passwörter. Ein sicheres Passwort ist mindestens zwölf Zeichen lang und sollte aus Groß- und Kleinbuchstaben, aus Zahlen und Sonderzeichen bestehen.
  • Schränken Sie Rechte von PC-Mitbenutzern ein.
  • Halten Sie Ihre Software immer auf dem aktuellen Stand.
  • Verwenden Sie eine Firewall.
  • Gehen Sie mit E-Mails und deren Anhängen sowie mit Nachrichten in sozialen Netzwerken sorgsam um. Hier gilt die Devise: Wenn der Absender unbekannt ist, sollten Sie über eine Löschung der gesamten Nachricht nachdenken. In jedem Fall aber sollten Sie es vermeiden, Anhänge zu öffnen. Hier ist höchste Vorsicht geboten!
  • Erhöhen Sie die Sicherheit Ihres Internet-Browsers. Verwenden Sie einen aktuellen Internet-Browser, der moderne Sicherheitsfunktionen konsequent umsetzt. Wählen Sie generell eine hohe Sicherheitsstufe.
  • Vorsicht beim Download von Software aus dem Internet. Denn hier verstecken sich oft Schadprogramme. Deshalb sollten alle Downloads möglichst direkt von Hersteller-Webseiten installiert und vor der Anwendung durch aktuelle Anti-Viren-Programme geprüft werden.
  • Sichern Sie Ihre drahtlose (Funk-)Netzwerkverbindung. Schützen Sie den Administrationsbereich Ihres Routers durch ein sicheres Kennwort.
  • Seien Sie zurückhaltend mit der Angabe persönlicher Daten im Internet.
  • Schützen Sie Ihre Hardware gegen Diebstahl und unbefugten Zugriff.
  • Führen Sie regelmäßig Backups auf getrennten Systemen/ Netzwerken, um Ihre Daten zu sichern und überprüfen Sie diese auf Wiederherstellbarkeit. Wichtige Daten sollten dabei auf Netzlaufwerken abgelegt werden, da lokale Dateien sonst unter Umständen nicht vom Backup erfasst werden. Bewahren Sie die durchgeführten Backups über einen längeren Zeitraum auf, bevor sie diese wieder überschreiben.

Mehr Informationen zur Umfrage des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes zur IT-Sicherheit finden Sie hier: http://www.polizei-beratung.de/nc/presse/detailseite/it-sicherheit-in-die-tat-umsetzen/

Weitere Informationen rund um Cybersicherheit gibt es im neuen Portal „Cybersicherheit“ der Leitstelle Kriminalprävention unter www.cybersicherheit-rlp.de oder unter http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
www.verbraucherzentrale-rlp.de


 

Gemeinsam leichter durchs Leben
Selbsthilfe für Betroffen, pflegende Angehörige und vergleichbar Nahestehende
Flyer der PflegeSelbsthilfegruppe

Info-Mail 3-2018 der Landesleitstelle „Gut leben im Alter“
Aktuelle Hinweise auf Termine der Landesleitstelle „Gut leben im Alter“ und weiterer Organisationen in Rheinland-Pfalz

Informationskampagne für die Gründung von Inklusionsfirmen
Pressemitteilung zur Werbung für die Gründung von Inklusionsfirmen

Kampagne „Kopf und Herz an! Für Menschen mit Demenz“
Pressemitteilung des Sozialministeriums zum Start der Kampagne „Kopf und Herz an! Für Menschen mit Demenz“

Digital-Botschafterinnen und -Botschafter nehmen ältere Personen mit ins digitale Zeitalter
Pressemitteilung des Sozialministeriums für digitale Botschafterinnen und Botschafter

Landesprojekt zur Nachwuchssicherung in der Pflege
Pressemitteilung des Sozialministeriums zur Fortsetzung der Nachwuchssicherung in der Pflege

Schlaganfallversorgung in Rheinland-Pfalz
Pressemitteilung des Sozialministeriums zur Schlaganfallversorgung in Rheinland-Pfalz

Fachtagung „WohnPunkt RLP“
Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind ein Zukunftsmodell – nicht nur für kleine Gemeinden


 

Die Hacker kommen

Die Leitstelle Kriminalprävention des Innenministeriums veranstaltet im Oktober eine Veranstaltungsreihe „Die Hacker kommen“.
Sie findet an 5 Orten in Rheinland-Pfalz statt:

  • Koblenz 16.10.2018
  • Trier 18.10.2018
  • Mainz 24.10.2018
  • Landstuhl 25.10.18
  • Ludwigshafen: 29.11.2018

 

 

Anbei als Beispiel die Einladung zur Veranstaltung in Landstuhl. Anmeldungen gehen direkt an das Beratungszentrum des PP Westpfalz. Telefonisch unter 0631 – 369 1444 oder per E-Mail an ppwestpfalz.sb15@polizei.rlp.de.

Die Landesleitstelle „Gut leben im Alter“ nimmt keine Anmeldungen entgegen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.die-hacker-kommen.de.


 

Pressemitteilungen des Pressedienstes des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie

 

  1. 18.09.2018
    Ehrenamtliche Digital-Botschafter gesucht: Älteren Menschen Teilhabe an der digitalen Welt ermöglichen
  2.  
  3. 11.09.2018
    Seniorenbeiräte in Rheinland-Pfalz machen sich fit für die Zukunft
  4.  
  5. 7.09.2018
    Bätzing-Lichtenthäler: Wohn-Pflege-Gemeinschaften sind ein Zukunftsmodell – nicht nur für kleine Gemeinden
  6.  
  7. 31.07.2018
    Rheinland-pfälzische Bewegungskampagne kommt gut an – 200 Ehrenamtliche engagieren sich

 


 

Seniorenhilfe Altenkirchen zeigt Herz

(Altenkirchen, 01.09.2018) Die Seniorenhilfe Altenkirchen setzt sich seit vielen Jahren für die Belange von Senioren ein. Im Rahmen der offiziellen Woche des bürgerschaftlichen Engagements ist die Seniorenhilfe Altenkirchen dieses Jahr Spendenpartner von dm-drogeriemarkt in Altenkirchen und lädt vom 14. bis 22. September ein, Herz zu zeigen.

Millionen Menschen in Deutschland nehmen sich täglich Zeit, um sich innerhalb der Gesellschaft zu engagieren. Franz Weiss ist einer von ihnen: „Mit unserem Verein der Seniorenhilfe Altenkirchen ist es uns ein besonderes Anliegen, uns für die Belange von Senioren einzusetzen. Um dies zu realisieren, sind wir für jede Unterstützung dankbar. Daher freuen wir uns sehr, Spendenpartner der dm-Aktion „Herz zeigen!“ zu sein.“ Bei der Aktion können Kunden und Interessierte im Altenkirchender dm-Markt in der Siegener Str. 67 für die Seniorenhilfe und ein weiteres lokales Engagement abstimmen. Das Ergebnis der Abstimmung entscheidet über die jeweilige Spendensumme – jedoch wird keine der beiden Organisationen leer ausgehen. „Es ist für uns eine tolle Gelegenheit unsere Arbeit zu präsentieren und in unserem Vorhaben unterstützt zu werden“, sagt Franz Weiss. „Wir hoffen, dass möglichst viele dm-Kunden für uns abstimmen.“

„Herz zeigen!“ bei dm-drogerie markt
Menschen, die Herz zeigen und sich für andere in ihrem Umfeld einsetzen, sind unersetzlich und wertvoll für die Gesellschaft. Vom 14. September bis 22. September 2018, der offiziellen Woche des bürgerschaftlichen Engagements, ruft dm-drogerie markt in den dm-Märkten dazu auf, zwischen jeweils zwei lokal engagierten Spendenempfängern abzustimmen und sich so für eine lokale Organisation einzusetzen. Im Fokus der Aktion steht die Sichtbarmachung des vielfältigen gesellschaftlichen Engagements. Die insgesamt rund 3.800 lokalen Spendenempfänger, denen dm mit dieser Aktion eine Plattform gibt, stehen dabei beispielhaft für den Einsatz vieler Menschen und Organisationen in Deutschland.

Heute helfen, Morgen Hilfe erhalten ist das Motto der Seniorenhilfe Altenkirchen e.V. Mitglieder, die heute ältere oder hilfebedürftige Menschen unterstützen, bekommen später bei Bedarf Hilfe von anderen Mitgliedern. MITEINANDER – FÜREINANDER. Als aktives Mitglied geben Sie nur so viel Zeit und Hilfe, wie sie wollen und können. Sie sparen auf Ihrem Konto Zeitpunkte an, die Sie einlösen können, wenn Sie selbst Hilfe brauchen.

Sich in der Gesellschaft einzubringen und diese positiv mitzugestalten, gehört zum Selbstverständnis von dm-drogerie markt. Für sein nachhaltiges Engagement erhielt das Unternehmen bereits den Deutschen Nachhaltigkeitspreis und den Deutschen Kulturförderpreis. Wichtigster Baustein des bürgerschaftlichen Engagements sind unterstützende Aktivitäten für regionale und lokale Initiativen im Umfeld der dm-Märkte. Einen Einblick in die vielfältigen Nachhaltigkeitsaktivitäten in den unterschiedlichen Bereichen gibt es unter www.dm.de/engagement sowie in der Publikation „Jeder Einzelne zählt. Nachhaltigkeit bei dm“ unter www.dm.de/nachhaltigkeit-bei-dm.


 

Vorsicht vor Fake-Shops: Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale geben Tipps zum sicheren Online-Einkauf

(VZ-RLP / 11.07.2018) Immer mehr Menschen erledigen ihren Einkaufsbummel virtuell, denn es ist einfach und bequem. Mit zwei, drei Klicks hat man seine Bestellung aufgegeben und bekommt sie direkt nach Hause geliefert. Aber Vorsicht: Es gibt gefälschte Online-Shops (Fake-Shops), die nur darauf abzielen, Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Auf die bestellte Ware wartet man vergeblich. Wie Fake-Shops zu erkennen sind und wie man sich vor Betrug beim Onlinekauf schützen kann, zeigen Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Fake-Shops sind keine echten Online-Shops, sehen aber täuschend echt aus. Sie locken die Käufer mit vermeintlich günstigen Angeboten und versuchen, grundsätzlich durch Vorkasse an das Geld zu kommen. Die arglosen Opfer zahlen, erhalten jedoch keine Ware und bleiben auf dem Schaden sitzen. „Verbraucher sollten sich beim Online-Shopping ausreichend Zeit nehmen, um betrügerische Angebote zu erkennen“, rät LKA-Präventionsexperte Sebastian Rieß.

Für einen sicheren Online-Einkauf geben Polizei und Verbraucherzentrale fünf einfache Tipps:

 

 

 

Die Betreiber machen sich durch das Einstellen von Fake-Shops insbesondere des Warenbetrugs gemäß §263 Strafgesetzbuch strafbar. Wer Opfer eines Fake-Shops geworden ist, sollte Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle erstatten und sich umgehend bei seinem Geldinstitut erkundigen, ob es den gezahlten Kaufpreis zurückholen kann.

Weitere Informationen zum sicheren Online-Einkauf bieten Polizei und Verbraucherzentrale unter folgenden Links: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/e-commerce/fake-shops.html

Sowie https://www.verbraucherzentrale-rlp.de/online-sicher-bezahlen

Die Verbraucherzentrale hat das Thema darüber hinaus in einem unterhaltsamen Erklär-Film aufbereitet: https://www.youtube.com/watch?v=NeiGX9kNRFw

Weitere Auskünfte, Hilfen und schriftliche Informationen gibt es bei den Beratungsstellen in den Polizeipräsidien sowie der Verbraucherzentrale.


 

Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: Falscher Polizist am Telefon

(VZ-RLP / 29.03.2018) In Rheinland-Pfalz häufen sich die Fälle, in denen vorwiegend ältere Menschen Opfer von Trickbetrügern werden, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben. Das Ziel der Betrüger ist es, das Vertrauen der Opfer mit erfundenen Geschichten zu erschleichen und sie unter Druck zu setzen, um Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände herauszugeben. Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz klären über die Betrugsmasche auf und geben Tipps, wie sich Betroffene schützen können.

Seit 2015 verzeichnet das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz eine wachsende Tendenz der Fälle und Schäden. So haben sich die Fallzahlen im vergangenen Jahr verfünffacht auf 1.620 im Vergleich zu 2016. Zwar kam es 2017 letztlich „nur“ zu 32 vollendeten Taten, dennoch sind die Schäden mit rund 1,5 Millionen Euro enorm hoch. Ganz zu schweigen von den psychischen Folgen, mit denen die Opfer nach der Tat zu kämpfen haben. 2018 zeichnet sich ein fortgesetzter, ähnlicher Trend ab.

Die Vorgehensweise der Trickbetrüger ist dabei bundesweit immer die gleiche: Die erste Kontaktaufnahme verläuft über das Telefon. Dabei nutzen die Betrüger eine spezielle Technik, die bei einem Anruf auf der Nummernanzeige des Opfers die Notrufnummer 110 (mit oder ohne Ortsvorwahl) oder die Rufnummer der örtlichen Polizeidienststelle erscheinen lässt. Unter einem Vorwand wie beispielsweise, die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren vorher ausgesuchten Opfern, glaubwürdig zu vermitteln, dass Geld und Wertsachen im Haus nicht sicher seien. Daher müsste alles in Sicherheit gebracht werden und einem Polizisten in Zivil ausgehändigt werden, der vorbei käme.

Da die Täter überaus vertrauenserweckend und rhetorisch geschickt auftreten, fällt es den Geschädigten oft sehr schwer die Betrugsmasche zu durchschauen. Reagiert ein Opfer dann doch einmal misstrauisch, wird es unter Druck gesetzt, indem ihm der Vorwurf gemacht wird, es behindere eine polizeiliche Ermittlung, wenn es nicht kooperiere sowie sich zu absoluter Verschwiegenheit verpflichte.

Die wichtigsten Tipps und Hinweise von Polizei und Verbraucherzentrale in Kürze:

Die Polizei ruft niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.

Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

Die Polizei wird Sie niemals um das Herausgeben Ihrer Wertsachen bitten!

Niemals unter Druck setzen lassen. Legen Sie einfach den Hörer auf!

Klären Sie lebensältere Familienangehörige, Nachbarn und Bekannte auf.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

 

Pressestelle
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.

www.verbraucherzentrale-rlp.de / www.twitter.com/vzrlp / www.facebook.com/vzrlp


 

BAGSO-Pressemitteilung 7/2018

Zum Tag der älteren Generation: BAGSO fordert Pflegezeit nach dem Modell der Elternzeit

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Newsletter 12. Deutscher Seniorentag 2018

2018 Nr. 6: Fit im Alter

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Ermittlungen gegen Kühlschrank & Co: Laufender Stromverbrauch teurer als Neuanschaffung?

(VZ-RLP / 09.03.2018) Anlässlich des Weltverbrauchertags 2018 bietet die Energieberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz eine Besonderheit: Vom 19. März bis 13. April treffen Verbraucherinnen und Verbraucher in allen 70 Standorten der Energieberatung auf „Sherlock’s Kollegen“. Dank modernster Ermittlungsmethoden genügen bereits wenige mitgebrachte Infos, wie zum Beispiel Alter, Größe und Häufigkeit der Nutzung von elektrischen Geräten, um deren Strom-Kostenprofil genau unter die Lupe zu nehmen: Mit einer rechnerischen Analyse vergleichen die Energieberater der Verbraucherzentrale individuelle Daten und geben konkrete Hinweise. Ob Lampen, Kühl- und Gefriergeräte, Spülmaschinen, Wäschetrockner, Heizungspumpen oder Photovoltaikanlagen – es wird ermittelt, wie viel Stromkosten eine Neuanschaffung sparen könnte und ab wann sich der Neukauf durch den geringeren Stromverbrauch refinanziert. Verbraucher erhalten eine Ergebnisübersicht sowie eine umfangreiche Infomappe zu Stromverbrauch und Energielabels im Haushalt. Wer das besondere Angebot in den Beratungsstandorten in diesem Zeitraum nutzt, erhält außerdem noch gratis einen „Energie-Check“ zuhause.

Beim Basis-Check für Mieter und Wohnungseigentümer nimmt der Energieberater die wichtigsten Daten auf, analysiert den Strom- und den Heizenergieverbrauch direkt vor Ort und gibt erste Hinweise, wo und wie gezielt gespart werden kann. Beim Gebäude-Check für Hauseigentümer bewertet der Berater zusätzlich die Gebäudehülle und betrachtet die Heizungsanlage.

Der Wert der Checks liegt bei 166 Euro beziehungsweise 226 Euro. Für alle im Aktionszeitraum vereinbarten Checks übernimmt die Verbraucherzentrale den sonst üblichen Eigenanteil von 10 Euro beim Basis-Check und 20 Euro beim Gebäude-Check. Die Differenz fördert das Bundeswirtschaftsministerium.

Interessierte finden die Beratungsorte und Beratungszeiten unter www.energieberatung-rlp.de.

Anbei eine genaue Auflistung, welche Unterlagen zu welchen Geräten mitgebracht werden sollten:

Gerät/Anlage Notwendige Infos und Daten
Kühlschrank Baujahr, Höhe (cm), Gesamtvolumen (Liter)
Geschirrspülmaschine Baujahr, Breite (60 oder 45 cm), Zahl der Nutzungen pro Woche
Wäschetrockner Baujahr, Trockenvolumen in kg, Zahl der Nutzungen pro Woche
Lampen Wattzahl, Bauart (Glühbirne, Halogenlampe, alte Energiesparlampe…)
Heizungspumpe Fotos: Nahaufnahme mit technischen Daten und Großaufnahme inkl. Heizung
PV-Anlage Dachgröße, Dachneigung, Dachausrichtung, Foto

 

Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium und das rheinland-pfälzischen Umweltministerium können die Beratungsgespräche in den 70 Beratungsorten kostenlos angeboten werden.

VZ-RLP

Über die Verbraucherzentrale
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ist eine anbieterunabhängige, überwiegend öffentlich finanzierte, gemeinnützige Organisation. Seit mehr als 50 Jahren informiert, berät und unterstützt sie Verbraucherinnen und Verbraucher in Fragen des privaten Konsums und vertritt Verbraucherinteressen bei Unternehmen, Politik und Verbänden. Die Verbraucherzentrale hat 18 Mitgliedsverbände und über 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vorstand ist Ulrike von der Lühe.

Arbeitsschwerpunkte sind Verbraucherrecht, Telekommunikation und Medien, Versicherungen und Finanzdienstleistungen, Energie und Bauen, Lebensmittel und Ernährung sowie Gesundheit und Pflege. Anlaufstellen für persönliche Beratung sind sechs Beratungsstellen und sechs Stützpunkte in Rheinland-Pfalz. Ratsuchende können sich auch telefonisch oder per E-Mail beraten lassen. Im Internet ist die Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale-rlp.de zu finden.


 

Newsletter 12. Deutscher Seniorentag 2018

2018 Nr. 5: Pflegen und gepflegt werden

Zur Onlineversion des Newletters…


 

Betrug an der Haustür: Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt geben Tipps

(VZ-RLP / 07.03.2018) Der Einfallsreichtum von Betrügern kennt scheinbar keine Grenzen. Insbesondere arglose, ältere Menschen werden an der eigenen Haustür mit einer Vielzahl von Betrugsmaschen konfrontiert. Die Täter geben sich als vermeintliche Handwerker, Geschäftsmänner, Spendensammler, Firmenmitarbeiter, Versicherungsvertreter oder Polizisten aus, um die Opfer zu täuschen und zu bestehlen. Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geben Tipps, wie man sich vor aktuellen Betrugsmaschen schützen kann.

Die Kriminellen klingeln zunächst an der Haustür und versuchen sich unter einem Vorwand Eintritt zu verschaffen. Mit immer neuen Varianten von Lügen und Täuschungen soll Vertrauen zum Opfer aufgebaut werden.

Verkleidet als Bauarbeiter, Amtsträger oder Mitarbeiter einer Firma wird beispielsweise vorgegeben, Strom- oder Wasserstände abzulesen oder Post-, Krankenkassen-, Kirchen- oder Institutsumfragen zu tätigen. Andere spielen vermeintliche Notlagen wie eine Schwangerschaft oder dringende Hilfsbedürftigkeit vor und versuchen mit der Bitte um einen Schluck Wasser in die Wohnung zu gelangen. Alles hat das Ziel, schnell an Wertgegenstände und Bargeld zu kommen. Es kam bereits zu Gewaltanwendungen und teils gefährlichen Verletzungen durch die Betrüger.

Auch „falsche Handwerker“ bieten Leistungen wie Dach- oder Geländereparaturen, wie zum Beispiel Pflaster- und Teerarbeiten, oder Malerleistungen an. Auffällig ist hierbei, dass die Arbeiten immer mit Vorkasse verbunden sind. Nach der Geldübergabe suchen die Täter das Weite, ohne die Arbeit zu vollenden.

Andere Betrüger entlocken ihren Opfern eine Unterschrift für ein späteres Abonnement oder einen Telefontarif, obwohl die Betroffenen diese Angebote gar nicht wollen. In diesen Fällen ist es wichtig zu wissen, dass Verträge, die bei solchen Haustürgeschäften abgeschlossen werden, innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen und ohne irgendwelche weiteren Verpflichtungen schriftlich widerrufen werden können.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz klären in den sozialen Medien unter #GenugBetrug über weitere Betrugsmaschen auf.

Die folgenden Tipps helfen, sich gegen Betrug an der Haustür zu schützen:

      • Öffnen Sie die Tür nur mit einer Türsperre oder nutzen Sie eine Türsprechanlage.
      • Verzichten Sie auf Haustürgeschäfte.
      • Lassen Sie niemals Fremde beziehungsweise unglaubwürdige Personen in Ihre Wohnung.
      • Reichen Sie bei einer angeblichen Notlage das Gewünschte hinaus oder bieten Sie an Hilfe zu rufen. Lassen Sie dabei Ihre Türe durch eine Sperre gesichert.
      • Rufen Sie bei öffentlichen Behörden/Polizeidienststellen an und fragen nach, ob es ein Anliegen gibt.
      • Sind Sie allein und verunsichert auch bei angekündigten Terminen (z.B. Stromablesung), dann bitten Sie einen Nachbarn vorab hinzu um sich gegenseitig beizustehen.
      • Bei verdächtigen Personen oder Anliegen informieren Sie sofort die Polizei: Notrufnummer 110.

 

Weitere Informationen finden Sie in den Broschüren „Sicher leben“ und „Sicher zu Hause“ im Internet bestellbar/downloadbar unter:
https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug/ und unter: http://www.vorsicht-trickbetrug.de/an-der-haustuer/

VZ-Rheinland-Pfalz www.verbraucherzentrale-rlp.de / www.twitter.com/vzrlp / www.facebook.com/vzrlp


 

Jahreshauptversammlung 2018

Bei strahlendem Sonnenschein fand am Montag den 19. Februar 2018 die Jahreshauptversammlung der Seniorenhilfe Altenkirchen e.V. im Café „Mocca“ im DRK-Seniorenzentrum Altenkirchen statt. Mit 31 Teilnehmern war die Veranstaltung außerordentlich gut besucht. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Franz Weiss wurde ein Rückblick auf das vergangene Jahr vorgenommen. Mit 21 Neuaufnahmen verzeichnet der Verein nun 200 Mitglieder. Die 40 Helferinnen und Helfer waren im Bereich der Begleitungen, Fahrdienste, Gärtner- und Schreibarbeiten sowie PC-Hilfen tätig. Die Anzahl der Hilfsaufträge ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen, so wurden nun fast jeden Werktag 1,5 Aufträge erledigt. Der Bürodienst im Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen wurde an 46 Tagen durchgeführt. Er schloss seinen Bericht mit dem Dank an alle Helferinnen und Helfer, Förderer und Mitglieder des Vereins. Im Anschluss erfolgte der Bericht des Schatzmeisters Hans-Gerd Sanner, der eine solide finanzielle Basis zeigte. Der Bericht der Kassenprüfer Adelheid Braun und Herbert Rössling bestätigte eine einwandfreie Kassenführung, so dass eine einstimmige Entlastung beschlossen wurde. Daraufhin erfolgte die Neuwahl des Vorstandes. Alle Mitglieder des Vorstandes wurden in ihrem Amt bestätigt und werden die Aufgaben auch für die nächsten zwei Jahre wahrnehmen. Im Folgenden wurde über die Jahresplanung 2018 gesprochen. Der Fokus liegt hier bei der Mitgliedergewinnung, insbesondere werden aktive Helfer gesucht. Weiterhin wurde über die geplante Helfertagung und den aktuellen Stand des Verbandsgemeindeprojektes der lokalen Ansprechpartner als Vermittler informiert. Es erfolgte der Hinweis auf die Teilnahme am Deutschen Seniorentag in Dortmund und auf die Seniorentrainerausbildung. Im Anschluss daran hob die Leiterin des Mehrgenerationenhauses in Altenkirchen, Frau Seyler, die gute Zusammenarbeit hervor und wies auf die Hauskonferenz hin. Auch bot sie ein Projekt „Erzählen von Erfahrungen“ an: hier können Senioren ihre Erlebnisse der jüngeren Generation mitteilen, in einer Kooperation mit einer Schule. Nach etwas über einer Stunde schloss der Vorsitzende die Veranstaltung.

Der wiedergewählte Vorstand v.l.n.r.: Franz Weiss, Stefan Schnell, Rosa Weiss, Hans-Gerd Sanner, Marlies Nolden und Monika Gerhardt

 


 

BAGSO-aktuell
Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD aus Sicht der BAGSO

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BAGSO-Pressemitteilung 2/2018
Ein wichtiger und richtiger Schritt in Sachen Pflege, aber nur ein Schritt

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Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale informieren über Betrugsmaschen: Falsche Polizeibeamte sind fiese Trickbetrüger, die an Ihr Geld wollen

In Rheinland-Pfalz häufen sich die Fälle, in denen vorwiegend ältere Menschen Opfer von Trickbetrügern werden, die sich als Polizisten ausgeben. Das Ziel der Betrüger ist es, das Vertrauen der Opfer mit erfundenen Geschichten zu erschleichen und sie unter Druck zu setzen. Diese Verbrecher – getarnt als Polizeibeamte – möchten, dass Sie Ihr Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände herausgeben.

Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz klären deshalb unter dem Motto „Genug Betrug“ über die Betrugsmasche auf und geben Tipps, wie sich Betroffene schützen können.

Erst kürzlich wurde wieder eine 61-jährige Frau in Mainz mit diesem Betrugsphänomen konfrontiert. Die Masche war die Übliche: Die Täter nehmen zunächst telefonischen Kontakt mit dem Opfer auf und geben vor, von der Polizei zu sein.

Durch eine technische Manipulation erscheint häufig die „110“ bei den ausgesuchten Opfern. Ein perfider Trick, denn jetzt glauben viele Senioren, tatsächlich mit einem Polizeibeamten zu sprechen.

Es wird nun behauptet, dass in der Nachbarschaft vermehrt eingebrochen wurde oder Kriminelle Unterschriften fälschen, um Konten abzuräumen. Jedenfalls, so die Täter am Telefon, müssten das Bargeld oder die Wertsachen vor Diebstahl geschützt werden.

Jetzt folgt das „Angebot“ vorbeizukommen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen und sicher aufzubewahren – zumindest solange die vermeintlichen Täter noch aktiv seien.

Wenig später erscheint ein Täter an der Wohnanschrift des Opfers und weist sich durch das Vorzeigen eines gefälschten Polizeiausweises aus. Er bittet darum, ihm jetzt das Bargeld und die Wertsachen auszuhändigen. Fragt das Opfer kritisch nach, wird das Opfer unter Druck gesetzt, den Anforderungen unverzüglich nachzukommen und über das Geschehen stillzuschweigen, sodass angeblich laufende Ermittlungen nicht behindert würden.

Auch wenn die Täter hierbei überaus überzeugend vorgehen, konnten sie zumindest die Dame in Mainz nicht täuschen. Sie legte kurzerhand den Telefonhörer auf – was genau die richtige Reaktion ist, um der Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamte“ entgegenzutreten.
Doch leider handeln nicht alle Betroffenen so geistesgegenwärtig: Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz verzeichnet seit 2015 eine wachsende Tendenz der Fälle und Schäden. Bereits im September 2017 zählte das LKA im Landesgebiet fast die dreifache Menge an Fällen im Vergleich zum Vorjahr und auch die Schadenssumme war deutlich höher.

„Deshalb ist es wichtig, auf das Phänomen immer wieder aufmerksam zu machen und die Bevölkerung hinsichtlich dieser perfiden Masche zu sensibilisieren“, erklärt Jessica Maron, Sprecherin des LKA Rheinland-Pfalz. Um mehr über die Methode zu erfahren, stehen den Senioren und Seniorinnen neben den rund 612 geschulten Seniorensicherheitsberatern auch die Polizeilichen Beratungsstellen der Polizeipräsidien zur Verfügung. Darüber hinaus informiert die Polizei Rheinland-Pfalz auf zahlreichen Veranstaltungen zu diesem Thema.

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz berichten in den sozialen Medien unter dem Hashtag #GenugBetrug über aktuelle Betrugsmaschen. Ziel ist es, so nicht nur die Opfergruppe der Senioren zu erreichen, sondern auch Angehörige, Freunde und Nachbarn zu sensibilisieren. So haben die dreisten Betrüger keine Chance mehr!

Die wichtigsten Tipps von Polizei und Verbraucherzentrale in Kürze:

      • Die Polizei ruft niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.
      • Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110.
        Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selbst.
      • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
      • Deponieren Sie weder Geld noch Wertsachen auf Grund einer Anweisung des angeblichen Polizeibeamten vor dem Haus oder der Wohnung.
      • Polizeibeamte in Zivil sind verpflichtet, sich auszuweisen.
      • Klären Sie lebensältere Familienangehörige, Nachbarn und Bekannte auf.

 

 


 

Betrüger missbrauchen erneut den Namen Microsoft

Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen aus aktuellem Anlass vor Telefonanrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter

(VZ-RLP/11.01.2018) Vor dreisten Telefonanrufen angeblicher Microsoft-Mitarbeiter warnen das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Vor allem von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die rund um Mainz und Bad Kreuznach wohnen, kommen derzeit vermehrt Hinweise bei der Verbraucherzentrale an. Die Anrufer fordern Zugang zu privaten Computern. Die zumeist englisch sprechenden, falschen Service-Kräfte versuchen ihre Opfer am Telefon zum sofortigen Hochfahren des Computers zu überreden. Angeblich sei der Rechner von einem Virus befallen. Um die Schadsoftware zu entfernen sei es notwendig, dass der Betroffene bestimmte Schritte am PC unter der Anleitung der Betrüger ausführt.

Ziel der Anrufe ist, dass der Computernutzer eine Fernwartungssoftware auf seinem PC installiert. Damit ist es den Betrügern möglich, von außen aktiv und uneingeschränkt auf den fremden Rechner zuzugreifen, um auf diese Weise sensible Daten des Benutzers wie Bank- und Kreditkartendaten auszuspähen und zusätzliche Schadsoftware auf dem Rechner der Opfer zu installieren.

„Die Anrufer nutzen häufig eine ausländische Nummer“, weiß Christian Gollner, Referent Verbraucherrecht und Datenschutz bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Damit können die Anrufe kaum zurückverfolgt und der Anschlussinhaber ermittelt werden.“ Das erschwert es, rechtliche Schritte gegen die Betrüger einzuleiten. Teilweise endet der vermeintliche Service-Einsatz auch mit der Aufforderung, dafür Geld zu zahlen. Die geforderten Beträge variieren und können bis zu mehrere hundert Euro betragen. Oftmals wird neben der Service-Pauschale auch noch ein Servicevertrag (Jahresgebühr) angeboten und den gutgläubigen Geschädigten aufgedrängt. Die Art und Weise der Bezahlung kann unterschiedlich sein. „Die Anrufer sind sehr überzeugend. Durch die Verwendung des bekannten Firmennamens erwecken sie den Eindruck, man habe es tatsächlich mit dem Unternehmen zu tun“, warnt Gollner. Eine dreiste Täuschung, wie das LKA betont: Denn die Firma Microsoft meldet sich bei Kunden nicht telefonisch und hält auch keine spezielle Supporthotline vor, die sich um infizierte Systeme von Privatanwendern kümmert. Gollner empfiehlt, bei ungebetenen Anrufern, die plötzlich Zugang zum heimischen PC verlangen, grundsätzlich misstrauisch zu sein und einfach aufzulegen.

Wer Betrügern bereits den Zugriff auf seinen PC gewährt und Geld bezahlt hat, sollte den Rechner durch einen Experten eingehend überprüfen lassen und sofort Anzeige bei der Polizei erstatten, rät das Landeskriminalamt.

VZ-RLP


 


 

Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale informieren über Betrugsmaschen: Falsche Polizeibeamte sind fiese Trickbetrüger, die an Ihr Geld wollen

In Rheinland-Pfalz häufen sich die Fälle, in denen vorwiegend ältere Menschen Opfer von Trickbetrügern werden, die sich als Polizisten ausgeben. Das Ziel der Betrüger ist es, das Vertrauen der Opfer mit erfundenen Geschichten zu erschleichen und sie unter Druck zu setzen. Diese Verbrecher – getarnt als Polizeibeamte – möchten, dass Sie Ihr Bargeld, Schmuck und Wertgegenstände herausgeben. Das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz klären deshalb unter dem Motto „Genug Betrug“ über die Betrugsmasche auf und geben Tipps, wie sich Betroffene schützen können.

Erst kürzlich wurde wieder eine 61-jährige Frau in Mainz mit diesem Betrugsphänomen konfrontiert. Die Masche war die Übliche: Die Täter nehmen zunächst telefonischen Kontakt mit dem Opfer auf und geben vor, von der Polizei zu sein. Durch eine technische Manipulation erscheint häufig die „110“ bei den ausgesuchten Opfern. Ein perfider Trick, denn jetzt glauben viele Senioren, tatsächlich mit einem Polizeibeamten zu sprechen. Es wird nun behauptet, dass in der Nachbarschaft vermehrt eingebrochen wurde oder Kriminelle Unterschriften fälschen, um Konten abzuräumen. Jedenfalls, so die Täter am Telefon, müssten das Bargeld oder die Wertsachen vor Diebstahl geschützt werden. Jetzt folgt das „Angebot“ vorbeizukommen, um die Wertsachen in Empfang zu nehmen und sicher aufzubewahren – zumindest solange die vermeintlichen Täter noch aktiv seien.
Wenig später erscheint ein Täter an der Wohnanschrift des Opfers und weist sich durch das Vorzeigen eines gefälschten Polizeiausweises aus. Er bittet darum, ihm jetzt das Bargeld und die Wertsachen auszuhändigen. Fragt das Opfer kritisch nach, wird das Opfer unter Druck gesetzt, den Anforderungen unverzüglich nachzukommen und über das Geschehen stillzuschweigen, sodass angeblich laufende Ermittlungen nicht behindert würden.

Auch wenn die Täter hierbei überaus überzeugend vorgehen, konnten sie zumindest die Dame in Mainz nicht täuschen. Sie legte kurzerhand den Telefonhörer auf – was genau die richtige Reaktion ist, um der Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamte“ entgegenzutreten.
Doch leider handeln nicht alle Betroffenen so geistesgegenwärtig: Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz verzeichnet seit 2015 eine wachsende Tendenz der Fälle und Schäden. Bereits im September 2017 zählte das LKA im Landesgebiet fast die dreifache Menge an Fällen im Vergleich zum Vorjahr und auch die Schadenssumme war deutlich höher.

„Deshalb ist es wichtig, auf das Phänomen immer wieder aufmerksam zu machen und die Bevölkerung hinsichtlich dieser perfiden Masche zu sensibilisieren“, erklärt Jessica Maron, Sprecherin des LKA Rheinland-Pfalz. Um mehr über die Methode zu erfahren, stehen den Senioren und Seniorinnen neben den rund 612 geschulten Seniorensicherheitsberatern auch die Polizeilichen Beratungsstellen der Polizeipräsidien zur Verfügung. Darüber hinaus informiert die Polizei Rheinland-Pfalz auf zahlreichen Veranstaltungen zu diesem Thema.

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz werden in den kommenden Wochen auch in den sozialen Medien unter dem Hashtag #GenugBetrug über aktuelle Betrugsmaschen berichten. Ziel ist es, so nicht nur die Opfergruppe der Senioren zu erreichen, sondern auch Angehörige, Freunde und Nachbarn zu sensibilisieren. So haben die dreisten Betrüger keine Chance mehr!

Die wichtigsten Tipps von Polizei und Verbraucherzentrale in Kürze:

      • Die Polizei ruft niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an.
      • Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110.
        Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selbst.
      • Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
      • Deponieren Sie weder Geld noch Wertsachen auf Grund einer Anweisung des angeblichen Polizeibeamten vor dem Haus oder der Wohnung.
      • Polizeibeamte in Zivil sind verpflichtet, sich auszuweisen.
      • Klären Sie lebensältere Familienangehörige, Nachbarn und Bekannte auf.

 

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Pressestelle

Telefon: 06131-65-2009/-2053
Fax: 06131-65-2125
E-Mail: LKA.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/lka

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
Pressestelle

Tel. (06131) 28 48 – 85
Fax (06131) 28 48 – 66
E-Mail: presse@vz-rlp.de
www.verbraucherzentrale-rlp.de


 

BAGSO-Pressemitteilung 17/2017
Bonn/Dortmund 6.11.2017
 

Hospizvereine aus Hessen und Nordrhein-Westfalen erhalten den GERAS-Preis der BAGSO
Die Hospizbewegung im Idsteiner Land e.V. und der Verein der Freunde und Förderer Hospiz Steele e.V. in Essen werden heute mit dem mit 5.000 € dotierten Geras-Preis der BAGSO ausgezeichnet. Grund ist ihr besonderes Engagement bei der Begleitung sterbender Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen.
Die Aktivitäten der Hospizbewegung im Idsteiner Land sind sehr umfassend: Beginnend mit dem Angebot der Begleitung bereits beim Einzug in die Pflegeeinrichtungen, mit denen eine sehr enge, strukturierte und detailliert beschriebene Zusammenarbeit besteht, über Inhouse-Schulungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Heims und Angebote der Supervision in belastenden und kritischen Situationen bis hin zu vielfältigen Angeboten für Trauernde.
Der ambulante Hospizdienst in Essen-Steele ist seit 1989 tätig und betreut Menschen in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und zu Hause sowie seit 1996 in einem eigenen stationären Hospiz. Die Kooperation mit den Heimen ist sehr eng, die Sterbebegleiterinnen und -begleiter werden intensiv betreut und durch eine sehr gute Vernetzung, z.B. mit Seelsorgern und Palliativmedizinern, unterstützt.
Besondere Erwähnung finden zwei weitere Vereine:
Zum einen der interkulturelle Hospizdienst des Humanistischen Verbandes Deutschlands in Berlin, dessen etwa 100 Ehrenamtliche kranke und sterbende Migranten aus Asien – meistens in deren Muttersprache – begleiten. Angesichts der Tatsache, dass in Berlin allein ca. 70.000 Menschen mit einem asiatischen Migrationshintergrund leben, betont die Jury die große Bedeutung einer kultur- und religionssensiblen Sterbebegleitung.
Zum anderen der Hospizdienst DA-SEIN des Malteser Hilfsdienstes e.V. in Fulda, der u.a. hospizliche Begleitung in einem Heim, in dem Menschen leben, die sowohl blind als auch gehörlos sind, anbietet.
Die Jury bekundet ihre Hochachtung für ehrenamtlich Engagierte, die sich der besonders schwierigen Begleitung mehrfach behinderter Menschen stellen.
Insgesamt mussten die Jurymitglieder – Prof. Dr. Ursula Lehr, Katrin Markus, Monika Müller, Dr. Dr. Heinrich Schneemelcher und die Preisstifterin Dr. Trude-Lotte SteinbergKrupp – eine Auswahl aus 74 Bewerbungen treffen. Die Gewinner werden heute bei der
Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) in Dortmund geehrt.
Dortmund ist auch die gastgebende Stadt für den 12. Deutschen Seniorentag, der am 28. Mai 2018 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in den Westfalenhallen eröffnet wird.


Dokumentation des GERAS-Preises 2016
Die Dokumentation des GERAS-Preises mit dem Titel „Engagement für Menschen im Heim“ kann kostenfrei bei der BAGSO – auch in einer größeren Anzahl – angefordert werden.

    •  

Zur BAGSO

    • Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen vertritt über ihre mehr als 115 Mitgliedsorganisationen viele Millionen ältere Menschen in Deutschland. Mit ihren Publikationen und Veranstaltungen wirbt die BAGSO für ein möglichst gesundes, aktives und engagiertes Älterwerden. Vorsitzender ist der ehemalige Bundesminister Franz Müntefering.

Pressekontakt

    • Ursula Lenz, Pressereferentin

 

    • Tel.: 02 28 / 24 99 93 18

 

    • E-Mail:

lenz@bagso.de

 


 

„Seniorenhilfe aufgetischt“
Liebe Mitglieder,
liebe Helferinnen und Helfer,
bei der Konzipierung unseres Treff`s „Seniorenhilfe aufgetischt“ ist uns ein Gedankenfehler unterlaufen. Wir gingen davon aus, dass das Treffen jeweils am 4. Mittwoch im Monat und damit jeweils am letzten Mittwoch des Monats stattfindet. Dies ist jedoch nicht der Fall, da es Monate gibt, in denen fünf Mittwoche fallen.
Deshalb geben wir nachfolgend die restlichen Termine des Jahres 2017 bekannt, wie sie im Programmheft des Mehrgenerationenhauses veröffentlicht und vorbereitet wurden, bekannt:
Mittwoch, 27. September 2017, 10 – 11 Uhr
Mittwoch, 25. Oktober 2017, 10 – 11 Uhr
Mittwoch, 22. November 2017, 10 – 11 Uhr
Im Dezember findet zwischen den Feiertagen kein Treffen statt. Wir laden Sie daher ein, an den obengenannten Tagen uns im Mehrgenerationenhaus zu besuchen um Fragen, Antworten und Infos zum Thema. „Heute helfen, morgen Hilfe erhalten“ zu erhalten.


 

Erstes Treffen „Seniorenhilfe aufgetischt“
Nachdem in der diesjährigen Mitgliederversammlung beschlossen wurde, einen monatlichen Treff im Mehrgenerationenhaus einzurichten, fand der erste Treff am letzten Mittwoch des Monats Juli unter dem Motto „Seniorenhilfe aufgetischt“ statt. Zehn Mitglieder trafen sich für eine Stunde (10-11 Uhr) zu einem Meinungsaustausch bei einer Tasse Kaffee oder bei einem Frühstück. Daneben findet die reguläre Sprechstunde der Seniorenhilfe statt.
Die Gelegenheit wurde genutzt, um über Fragen und Probleme bei der Erfüllung der angeforderten Aufträge zu diskutieren. Darüber hinaus gab es sozialpolitische Nachfragen. Wobei nicht alle Anfragen beantwortet bzw. geklärt werden konnten. Aber auch ein Plausch über Alltägliches kam nicht zu kurz.
Alle Anwesenden waren der Auffassung, dass dieser Treff, jeden letzten Mittwoch im Monat, gut geeignet ist, das Miteinander unter den Mitgliedern und Helfern der Seniorenhilfe Altenkirchen e.V. zu stärken und zu verbessern. Deshalb die Aufforderung: Kommen auch Sie zum nächsten Treff „Seniorenhilfe aufgetischt“ am 30. August 2017 von 10 bis 11 Uhr in das Mehrgenerationenhaus „Mittendrin“ in Altenkirchen, Wilhelmstr. 10.

Die Teilnehmer des ersten Seniorentreffs unter dem Motto „Seniorenhilfe aufgetischt“ am 26.07.2017 im MGH Altenkirchen. Es fehlt die Fotografin: Frau Weber-Andreas.

 


 

Neue Termine ab 1. Juli 2017

      • Jeden Dienstag von 09:00 – 12:00 Uhr
        Erfahrungsaustausch am Computer
        Hilfe und Rat von Nutzer zu Nutzer, Aktivitäten und PC-Übungsstunden von und für Senioren

 

      • Neu – Jeden Mittwoch von 10:00 – 12:00 Uhr
        Sprechstunde der Seniorenhilfe
        Information über unsere Vermittlung von Hilfsangeboten

 

      • Neu – Jeden letzten Mittwoch im Monat von 10:00 – 11:00 Uhr
        Seniorenhilfe aufgetischt – Informationsfrühstück
        Für Mitglieder, Helfer und solche die es werden wollen Fragen, Antworten und Infos zum Thema: Heute helfen, morgen Hilfe erhalten

 


 

Patientenbegleitung fördert Zufriedenheit und senkt Kosten
Bei der Fachtagung „Patienten stärken und begleiten“ fordern Expertinnen und Experten den Ausbau der Patientenbegleitung und ihre Anerkennung als Regelleistungen der Krankenkassen und Krankenhäuser. Hier die Pressemitteilung 7/2017 der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BASGO) – Pressemitteilung.


 

Helfertreff
Am Mittwoch den 15.03.2017 trafen sich 21 aktive Helferinnen und Helfer der Seniorenhilfe Altenkirchen e.V. im Café-Back Hehl zum Meinungs- und Informationsaustausch. Bei strahlendem Sonnenschein umriss der Vorsitzende Franz Weiss kurz die gegenwärtige Situation des Vereins. Mit nun annähernd 200 Mitgliedern konzentriert sich die Arbeit der Helfer vornehmlich auf die Stadt Altenkirchen. In der Verbandsgemeinde, die aus 42 Ortsgemeinden besteht, ist die Seniorenhilfe in 25 mit Mitgliedern und in 14 mit Helfern vertreten. Durch die Größe der Verbandsgemeinde gestaltet sich eine flächendeckende Versorgung jedoch schwierig. Die Verbandsgemeinde pilotiert gerade die Einsetzung von „Kümmerern“, als Ansprechpartner vor Ort. Diese können dann in Zukunft zusätzlich angesprochen werden. Die Helferinnen und Helfer bewerteten dies in der folgenden Diskussion als positiv und sehen in diesem Schritt eine gute Basis für eine intensivere Vernetzung, die allen Beteiligten Vorteile verspricht. Weiterhin wurden unterschiedlichste Ideen formuliert und diskutiert die zur Förderung der Aktivitäten der Seniorenhilfe beitragen können. Das Treffen der Helferinnen und Helfer endete nach knapp eineinhalb Stunden. Dieses Treffen hob deutlich hervor, dass aktive Kommunikation, gegenseitiges kennen lernen und der Austausch von Erfahrungen genauso wichtig ist wie die ehrenamtliche Arbeit selbst.

 


 

Gesprächsrunde mit RLP-Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Sabine Bätzing-Lichtenthäler
Gemeinsam mit der Berichterstatterin für Seniorenpolitik der SPD-Bundestagsfraktion, Petra Crone und SPD-Bundestagskandidat Heiko Becker traf sich Willi Brase, Vorsitzender des Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement im Bundestag, zu einer Gesprächsrunde am 3. Februar 2017 mit der rheinland-pfälzischen Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Vertreterinnen und Vertretern der Seniorenhilfe Altenkirchen.
Bezugnehmend auf die Landesinitiative „Neue Nachbarschaften – Engagiert zusammen leben in Rheinland-Pfalz“, in der auch die Seniorenhilfe Altenkirchen genannt wird, kamen die Gesprächsteilnehmer zusammen. Im Mehrgenerationenhaus „Mittendrin“ in der Fußgängerzone in Altenkirchen sprachen sie über die Arbeit der Seniorenhilfe, Ehrenamtliche Tätigkeiten, Hilfe und Unterstützung im Alter.
„Im Jahr 2008 haben wir den Verein mit 14 Personen gegründet, heute zählen wir 194 Mitglieder“, berichtete der Vorsitzende der Seniorenhilfe, Franz Weiss. Die Unterstützung und Hilfe für Senioren sei vielfältig, sie reiche von Einkaufsfahrten, Begleitung zu Ärzten und Behörden bis hin zu einfacher Nachbarschaftshilfe, wie kleineren Reparaturen im Haus.
Im Jahr 2015 zählte die Seniorenhilfe 285 Einstätze mit 370 Stunden. „Ich habe große Hochachtung vor Ihrer Arbeit. Ihre Unterstützung und Hilfe ist unglaublich wertvoll und wichtig für die Menschen“, zeigte sich Petra Crone, Berichterstatterin für Seniorenpolitik im Bundestag, sehr beeindruckt.
Derzeit arbeitet die Seniorenhilfe daran, in allen Ortsgemeinden in Altenkirchen einen „Kümmerer“ für die Menschen zur Verfügung zu stellen. „Wir möchten vor Ort für die Menschen da sein und diejenigen erreichen, die noch keines unserer Angebote angenommen haben“, erläuterte Franz Weiss. Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Sozialministerin in Rheinland-Pfalz zeigte sich ebenfalls beeindruckt „Die Idee des „Kümmerers“ finde ich gut und wichtig – es gibt den Menschen die Möglichkeit selbstbestimmt in ihrem Umfeld zu leben, da sie die Gewissheit haben, dass Hilfe vor Ort existiert“.
Zum Ende des Gesprächs lobte Willi Brase die ehrenamtliche Arbeit der Helferinnen und Helfer und machte deutlich, wie wichtig die Anerkennung der Gesellschaft für dieses bürgerschaftlichen Engagement sei. Außerdem erklärte er „Wir wollen vor Ort Bedingungen schaffen, das Bürgerschaftliche Engagement zu unterstützen und die Strukturen zu verbessern“.

 


 

Jahreshauptversammlung 2017
Am Mittwoch den 25. Januar 2017 fand die Jahreshauptversammlung der Seniorenhilfe Altenkirchen e.V. in Almersbach im Hotel „Zum Eichhahn“ statt. Mit 30 Teilnehmern war die Veranstaltung außerordentlich gut besucht. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Franz Weiss wurde eine Retrospektive auf das vergangene Jahr vorgenommen. Mit 18 Neuaufnahmen verzeichnet der Verein nun 193 Mitglieder. Die 41 Helfer erbrachten 783 Einsatzstunden für Begleitungen, Fahrdienste, Gärtner- und Schreibarbeiten sowie PC-Hilfen. Die Fahrdienste legten dabei eine Strecke von 4719 km zurück. Die Anzahl der Hilfsaufträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr leicht an. So ist fast jeden Tag ein Helfer der Seniorenhilfe aktiv. Der Bürodienst der Seniorenhilfe im Mehrgenerationenhaus in Altenkirchen wurde an 48 Donnerstagen durchgeführt. Neben diesen Fakten berichtete der Vorsitzende auch über die perspektivische Ausrichtung des Vereins und die dazu durchgeführten Maßnahmen, wie z.B. der Teilnahme am Kreisheimattag. Er schloss seinen Bericht mit dem Dank an alle Helferinnen und Helfer, Förderer und Mitglieder des Vereins. Im Anschluss erfolgte der Bericht des Schatzmeisters Hans-Gerd Sanner, der eine solide finanzielle Basis zeigte. Der Bericht der Kassenprüfer Adelheid Braun und Herbert Rössling bestätigte eine einwandfreie Kassenführung, so dass eine einstimmige Entlastung beschlossen wurde. Im Folgenden stellte der stellvertretende Vorsitzende Stefan Schnell mit einer Präsentation die Neuausrichtung der Außendarstellung des Vereins vor, in deren Fokus die Gewinnung neuer Helfer und Mitglieder steht. Zum Abschluss fand eine lebhafte Diskussion über Möglichkeiten zur Intensivierung der Kommunikation und Partizipation innerhalb des Vereins statt. Diverse Vorschläge wurden erörtert und zu weiteren Betrachtung formuliert. Nach knapp zwei Stunden schloss der Vorsitzende die Veranstaltung mit den Worten, dass mit der zu erwartenden gesellschaftlichen Entwicklung Vereine wie die Seniorenhilfe in Zukunft mehr an Bedeutung und Notwendigkeit gewinnen werden.
Jahreshauptversammlung 2017

 


 

Kreisheimattag 2016 in Altenkirchen
Am 11. September fand in Altenkirchen der Kreisheimattag statt. Die Seniorenhilfe Altenkirchen e.V. war auf der Sozial- und Vereinsmeile in der Rathausstrasse mit einem Stand (V 183 – etwas gegenüber von Caritas) vertreten. In vielen Gesprächen konnten wir Interessierte über unsere Angebote und Mitwirkungsmöglichkeiten informieren.
Der Stand der Seniorenhilfe beim Kreisheimattag in Altenkirchen